Wer gestern Abend das heute-journal geschaut hat, dürfte verwundert die Augen gerieben haben; das Nachrichtenmagazin hat einen eigenen Beitrag über die “Chancen und Risiken im Web 2.0″ gebracht.
Abrufen kann man den TV-Beitrag hier: heute-journal vom 20. März 2007.
Auch wenn dies bei einigen sicher leichte Magenschmerzen hervorruft, so zeigt sich dennoch, dass Web 2.0 immer stärker in den Fokus der (klassischen) Medien gerät. Dennoch sollte man aber versuchen, relativ nüchtern zu bleiben. Dass dies gerade bei Second Life nicht der Fall sein könnte, berichtete gestern Golem:
Laut einer Studie sind viele Nutzer auch von der 3D-Community selbst enttäuscht, ganz davon abgesehen, dass die Nutzerzahlen trotz des Medien-Hypes wenig beeindruckend sind.
Mit Thomas Biesenbach habe ich gestern noch überlegt, welchen Einfluss “Web 2.0″ auf den Normalnutzer hat. In der Tat ist es ja so, dass die “neue Möglichkeiten” einen Boost für die Mediennutzung darstellen.
Seit wann ist das Internet eigentlich ein Massenmedium? Oder passiert dieser Sprung vielleicht gerade erst? Sorgt erst Web 2.0 dafür, dass das WWW für die Masse interessant wird?