Postbank Phishing Mail

Heute hab ich mal meinen Spam-Ordner durchgesehen und doch tatsächlich meine erste Phishing-Mail gefunden! Wie man erkennt wird potentiellen Postbank-Kunden vorgegauckelt, dass eine routinemässige Softwareaktualisierung die Eingabe Ihrer Kundendaten erfordere. Interessant ist, dass der angezeigte Link wirklich ein Link der Postbank sein könnte, also auf dem Postbankserver liegt. Allerdings ist die nur ein Text, denn der richtige Link führt zu http://202.143.140.115/rpm/. Diese Adresse konnte leider nicht aufgerufen werden, ich hätte gern mal gewusst wie denn dieses ‘Formular’ der Postbank da ausgesehen hätte. Übrigens benutze ich garkein eBanking über die Postbank…. 😉 Und die emailadresse ist ja auch...

Google 1998!

Google, unsere Lieblingssuchmaschine tritt ja bekanntlich mit sehr schlichtem Design auf, um sowohl Übersichtlichkeit zu wahren, als auch eine hohe Geschwindigkeit und Performance zu bieten. (Weniger ist oft mehr! – Minimalismus) Bei Grabungen im Webarchiv habe ich dann auch zufällig Google 1998 gefunden (siehe Bild)… http://web.archive.org/web/19981202230410/http://www.google.com/ –...

Firmen-Homepage als "Anti-Werbung"

Internet und E-Mail sind für deutsche Unternehmen inzwischen so selbstverständlich wie das Telefon. Doch längst nicht alle Betriebe nutzen das weltweite Datennetz auch für ihr Marketing. Vor allem kleine Unternehmen haben noch Defizite. Nach einer Untersuchung des Bundeswirtschaftsministeriums haben nur 45 Prozent der Unternehmen mit weniger als neun Mitarbeitern eine eigene Homepage, bei den großen sind es fast doppelt so viele. “Der Grund liegt eher weniger in einer bewussten strategischen Entscheidung als im fehlenden Know-How”, stellen die Autoren der Studie fest. Das BIEG rät den Unternehmen, ihren Internet-Auftritt von Profis entwerfen zu lassen. Die Kosten zwischen 1500 und 4000 Euro machten sich schnell bezahlt. Ein Unternehmen, das sich die Möglichkeiten des Internet konsequent erschlossen und deshalb Ende 2002 den Internetpreis des Deutschen Handwerks gewonnen hat, ist der Flötenbauer Mollenhauer aus Fulda. “Das Internet hat sich zum echten Umsatzbringer entwickelt”, erklärt der technische Geschäftsführer Jo Kunath. Seit dem Internetpreis seien die Umsätze um etwa 30 Prozent gestiegen, als einziger deutscher Instrumentenbauer wachse Mollenhauer noch. Allein im März hatten die Seiten 60.000 Besucher. Das Unternehmen investiert einen sechsstelligen Betrag pro Jahr in den Web-Auftritt, zwei Mitarbeiterinnen kümmern sich ausschließlich um die Gestaltung der Seiten. Trotz der hohen Kosten sieht Kunath die professionelle Homepage als richtigen Weg: “Wir erreichen so viele Kunden, wie wir niemals über Postsendungen oder Werbung in Zeitschriften erreichen könnten.” (Angela Schiller, dpa) /...

IP-Adressspeicherung wird Gerichte weiter beschäftigen

T-Online übt sich in Zurückhaltung bei der Kommentierung des gegen das Unternehmen ergangenen Urteils in Sachen IP-Adressspeicherung bei Flatrate-Kunden. “Uns liegt das Urteil des Amtsgerichts Darmstadt noch nicht vor”, sagte ein Sprecher gegenüber heise online. Anders als Kläger Holger Voss und ein Dutzend Interessierte hatte T-Online auf die Wahrnehmung des Verkündungstermins am gestrigen Donnerstag verzichtet. Auch wenn man sich bei T-Online noch bedeckt hält, dürfte der Provider dieses Urteil so kaum hinnehmen. T-Onlines Anwalt Ulrich Wuermeling von der Anwaltssozietät Latham & Watkins ließ durchblicken, dass man im Falle einer Berufung darauf setzen werde, das Voss’sche Verfahren erst einmal auszusetzen und eine Entscheidung in einem zweiten, bereits am Landgericht anhängigen Verfahren abzuwarten. “In diesem Verfahren hat das Gericht einen Gutachter bestellt”, erklärte Wuermeling. Das Ergebnis dieses Gutachtens, das für September erwartet werde, sei auch für das zweite Verfahren von Bedeutung. Grundsätzlich seien die Entscheidungen erst einmal Einzelentscheidungen. Würde T-Online verlieren, dürfe man allerdings davon ausgehen, dass dies einen Effekt für die Datenhaltung der Kundenaccounts haben...

GEMA fordert Provider zur Sperrung von Websites auf

Die deutsche Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) fordert von 42 deutschen Zugangsprovidern, mehrere Websites für den Abruf zu sperren. Dabei geht es um Portale, die Links zum Herunterladen von Film- und Musikdateien über das P2P-Tauschbörsenprotokoll eDonkey bereitstellen, genauer um die deutschsprachigen Angebote Eselfilme, Goldesel, Saugstube, Audio-Esel und Power-Portal. Auf 35 Seiten, die jeden der 42 Provider am gestrigen Donnerstag erreichten, breitet die von der GEMA beauftragte Rechtsanwaltskanzlei BBH ihre Argumentation für die Sperrungsaufforderung aus. Sie sieht es als bewiesen an, dass “über diese illegalen Download-Portale Millionen von nicht lizenzierten Dateien von Endnutzern heruntergeladen/kopiert” werden, “ohne zuvor die jeweiligen Lizenzen bei den Rechteinhabern eingeholt zu haben”. Der Anbieter von eDonkey-Links sei “mittelbar an der durch den jeweiligen Endnutzer vorgenommenen Urheberrechtsverletzung beteiligt, indem er diesem den Zugang zu der rechtsverletzenden Datei im Filesharing-System ermöglicht bzw. erleichtert und damit für den Download ursächlich wird”. Auch der Endnutzer selbst begehe Urheberrechtsverstöße. Von den Providern wird gefordert, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, nach der sie bis zum 25. Juli dem Sperrungsbegehren Folge zu leisten haben. In der Erklärung sind auch diverse Web-Adressen genannt, unter denen die Portale ebenfalls zu erreichen sind. Unterschreiben die Provider die Erklärung, verpflichten sie sich zur Zahlung einer Vertragsstrafe von 100.000 Euro, falls einer ihrer Kunden eines der genannten Angebote nach dem 25. Juli 2005 abrufen kann. Am heutigen Freitag zeigten sich die Zugangsanbieter verblüfft, weil die GEMA nicht zuerst ein Musterverfahren ansgestrengt hat, sondern gleich mehrere Dutzend Unternehmen angeht. Die von der GEMA beauftragte Kanzlei stellte im Anschreiben heraus, dass sie “beauftragt wurde, das zivilrechtliche streitige Verfahren zu eröffnen, falls die geforderten Handlungen nicht fristgemäß durchgeführt werden...