Virtualisierung erschwert Administration

Unter Virtualisierung versteht man in der Informatik die Nachbildung von nicht real existierenden Dingen. Hm, also mich irritiert dieser Satz zu Beginn eines Artikels der Computerwoche über Servervirtualisierung etwas. Nicht nur, dass der Artikel mit Virtualisierung erschwert Administration betitelt ist, nein, es ist mehr eine innere Stimme, die mir sagt, dass da irgendwas nicht stimmen kann. Ist das nur Einbildung oder hat der Autor des Artikels wirklich einen Fehler gemacht? “Nachbildung von nicht real existierenden Dingen” – also unsere Server, die wir virtuell betreiben waren bis zum Einsatz von VMware / ESXserver reale Server. Gut, vielleicht habe ich das auch falsch verstanden, aber wenn man nicht reale Dinge nachbildet, woher weiß man dann überhaupt, wie diese nicht realen Dinge sein sollen? Und zur Überschrift: Virtualisierung wird ja gerade deshalb eingesetzt, weil die Administration einfacher werden soll; weniger Hardware -> weniger Wartung; ausserdem lassen sich die Server leichter migrieren, starten & beenden, eine Sicherung des virtuellen Servers lässt in wenigen Minuten den Server wieder auferstehen und über das VMware-Webinterface hat man einen guten Überblick über Ressourcenzuordnung, -Verbrauch und Serverstatus. Ausserdem rechtfertigen die Vorteile der Serverkonsolidierung mit VMware einen Mehraufwand bei der Migration von physischen Maschinen in die virtuelle Umgebung. Immerhin kann man damit ab 2006 mit VirtualCenter v2 eine Serverredundanz erzeugen die jenseits der Möglichkeiten physischer Hardware liegt. So sorgt der Managementserver dafür, dass die virtuelle Server eines ausgefallenen physischen Hostsystems automatisch auf einem anderen Host gestartet werden. Auch werden die Ressourcen dynamisch verwaltet (Load Balancing), sodass eine höhere Auslastung des gesamten Systems erreicht werden kann. Und dies sorgt natürlich dafür, dass man erhebliche Einsparungen bei der Hardware hat. Endlich,...

Virtualisierung von Servern

In der neuen Computerwoche wurde das Ergebnis einer Umfrage veröffentlicht. Demnach setzen lediglich 17% der Leser keine Software zur Virtualisierung von Servern ein. Dabei benutzt eine überwiegende Mehrheit von 56% VMware als Virtualisierungssoftware. Microsofts Technologie wird von immerhin 11% benutzt. 10% nutzen Software anderer Anbieter um ihre Server virtuell zu...

VMware Player & Images

VMware hat vor geraumer Zeit einen kostenlosen Player für VMware Images zum download bereitgestellt. Dieses sich noch in der Beta-Phase befindliche Tool kann vorgefertigte Images öffnen und stellt damit einen kompletten virtuellen Server bereit. VMware Player can be used by anyone to run virtual machines on a Windows or Linux PC. VMware Player makes it quick and easy to take advantage of the security, flexibility, and portability of virtual machines. Herunterladen kann man sich den Player hier. Des weiteren hat VMware in Zusammenarbeit mit Novell, IBM, Oracle, MySQL, Spike und anderen Firmen vorgefertigte Images erstellt, die man sich ebenfalls kostenlos herunterladen und mit dem VMware Player öffnen kann. VMTN’s collection of pre-built virtual machines from industry-leading ISV and open source partners simplifies software packaging, distribution, and deployment. Instead of spending time installing and configuring applications, developers and QA teams can now focus their efforts on development and testing. To download any pre-built virtual machines below, you will need to register and download from each partner’s site. Then to run these virtual machines with the application software pre-installed and configured, simply download and install the free VMware Player. You may also use VMware Workstation, GSX Server or ESX Server. Somit ergibt sich die Möglichkeit, völlig kostenfrei die Vor- und Nachteile eines virtualisierten Systems zu erkunden und sich von der Leistungsfähigkeit von VMware zu überzeugen. Weitere Artikel über VMware hier und...