Web 2.0 - Angst vor der Dotcom-Blase


Der Focus Online berichtet über Web 2.0 und die Angst der deutschen vor Veränderung.

Video-Communitys, Weblogs, Wikipedia: Unter dem Schlagwort Web 2.0 wächst eine neue Generation von Diensten im Netz, die für Furore sorgen – und in den USA, aber auch in Großbritannien, Frankreich und anderen Ländern großen Reiz auf Investoren ausüben. Nur in Deutschland hält sich die Begeisterung bisher in engen Grenzen.

Die neuen Online-Angebote unterscheiden sich von konventionellen Websites vor allem dadurch, dass Surfer sie mit eigenen Inhalten füllen können – und diese mit anderen teilen. Das neue Internet setzt auf Zusammenarbeit: Jeder kann ein eigenes Weblog starten, schnell und einfach Menschen mit gleichen Interessen kennen lernen, Kritiken und Tipps austauschen oder Musik, Video und Fotos zur freien Verfügung für andere Surfer ins Netz stellen.

Kehrt die Dotcom-Blase zurück? In Amerika könnte man das fast glauben, da die Höhe der VC’s schwindelerregend sind, die Kaufsummen von Startups astronomisch. Facebook will nichtmal mehr Millionen, da geht es um Milliarden.

Und was wird verkauft? Im Prinzip wird für die User gezahlt. 10USD kann man als ganz groben Richtwert nehmen, der im Schnitt für einen User gezahlt wurde. Fragt man die User? Wohl eher nicht.

Dotcom-Blase auch in Deutschland? Meiner Meinung nach nicht. Immerhin gibt es hier keine Investoren, die auf gut Glück Geld geben, hier ist man noch geprägt von der Dotcom-Kriese. Daher ist das Potential der Startups hier auch viel größer, da sie aus wenigen Mitteln viel machen müssen.

Viele Startups werden fallen. Bei der momentanen Redundanz ist das ganz klar vorauszusehen. Aber Angs vor einer Blase sollte man deswegen nicht haben. Kritisch sein ist aber Pflicht!

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