Skalierungsprobleme beim StudiVZ


Leider sind die Verantwortlichen bei O2 bzw. Telefonica trotz mehrerer Anrufsversuche nicht erreichbar und melden sich seit 2 Tagen nicht bei uns. Wir bitten Herrn Martin Kütter (COO Telefonica) und Herrn Kaas (O2) sich dringend mit uns in Verbindung zu setzen.

Bis dahin bitten wir alle Studis um Verständnis.

VG, Ehssan Dariani.

Das StudiVZ ist heute wieder lange Zeit nicht erreichbar gewesen. Ehssan Dariani hat nun auch erklärt, warum; Der Hoster Telefonica kommt scheinbar nicht wirklich hinterher mit Server nachrüsten. Die Kommunikation scheint wohl auch etwas eingeschränkt zu sein.

Einen Blogbeitrag hat der CEO jetzt auch verfasst:

Technik aktuell: Enttäuschung über unseren Hoster Telefonica / 02

Wie man leicht fest stellen konnte, war das VZ heute einige Zeit offline und sonst schwer zu erreichen. Unser Hoster Telefonica / 02, so mutmassen wir, nimmt unser Projekt leider nicht ernst. Anders ist es mir nicht zu erklären, weshalb Herr Doktor Stefan Kaas (02) oder Herr Martin Kütter (Telefonica) trotz mehrerer AB Ansagen sich bis eben nicht gemeldet haben. Anders ist auch nicht zu erklären, weshalb unsere Bestellungen seit Wochen noch nicht in vollem Masse eingetroffen sind oder weshalb ihre Leute Dennis fragen, ob er an die Indices gedacht habe. Für Nicht-Techniker ist das etwa so, als würde man einen Kfz-Mechaniker fragen, ob er denn schon getankt habe…

In der Vergangenheit hatten wir schon mal enttäuschende Erfahrungen mit 02 & Telefonica gemacht. Meine Berichte hier im Blog wurden auf massiven Druck hin von mir entfernt.

Leider haben wir neulich erfahren, dass Tee.-finca auch und gerade in Spanien, wie so viele Exmonopolisten in Europa, nicht gerade den aller besten Ruf geniesst.
Wir hoffen, dass nicht andere Projekte unsere Fehler begehen.

Studis: Wir bitten alle genervten Studis um Verständnis. Wir tun unser Bestes! Dennoch könnte das VZ in den kommenden Tagen noch öfters technisch sehr problemtisch bleiben.

VG
Ehssan Dariani.

Einen Nachschlag gibt es auch schon:

Technik aktuell II: Enttäuschung über unseren Hoster Telefinica / 002

Soeben hat sich ein freundlicher Herr von Telefinica gemeldet. Er stellte seine Hilfe in Aussicht und zeigte Verständnis. Nun warten wir auf die Initiative von Frau Carola B.
Am Ende des Telefonats kam der freundliche, aber bestimmte Hinweis, dass die Markenanwälte auf uns stink sauer sein werden könnten. Wir rechnen mit dem Schlimmsten: Rechtliche Schritte. Grund: Die Erwähnung von markenrechtlich geschützten Wörtern in meinem Blog.

Müssen alle Journalisten, Blogger und Privatpersonen rechtliche Schritte von Markenrechtlern grosser Konzerne befürchten?

Wir sind gespannt, wie schnell die Versprechen uns zu helfen wahr gemacht werden. Wird der Service schnell sein oder werden die Anwälte schneller sein?

VG
Ehssan Dariani.

Können wir nur hoffen, dass Provider und StudiVZ sich bald wieder synchronisieren. :)

UPDATE:
Ein paar Minuten später wurden die Artikel abgeändert. Da hat sich der Provider ja doch schnell noch gemeldet. Komisch, dass bei Kritik dann doch so schnell reagiert wird. ;)

UPDATE2:
Es gibt Neuigkeiten:

Technik aktuell III: Enttäuschung über unseren Hoster Te.e-finca / 0h0h2

Zu den technischen Problemen vom VZ und den langsamen Ladezeiten:

Mittwoch: Nachdem gestern nacht sich ein indirekt Verantwortlicher von Te.e-finca / 0h0h2 (NACHdem ich gebloggt hatte) erbarmte sich mit uns in Kontakt zu setzen und sich für die Probleme entschuldigte (es war leider nicht der unten genannte Herr Doktor oder die Frau B.), folgten heute einige Mails und Telefonate.

Ergebnis:

Es tut sich etwas. Ein kleiner Teil der benötigten Bauteile ist heute endlich eingetroffen! Weiterhin wurde ein grösserer Teil unserer seit Wochen pendenten Bestellungen endlich in Auftrag gegeben! Erfreulich.
Warum? Der oberste Vorgesetzte aller unserer bisherigen Kontakte bei Te.e-finca / 0h0h2 hat sich in unserer Sache eingeschaltet. Sich explizit per Email für die bisherigen Versäumnisse entschuldigt. Dies freut uns sehr.

Allerdings bleibt ein bitterer Nachgeschmack:
Uns wurde die bisherige vor ca 4 Wochen erbetene Bestellung aus Bedenken über unsere Bonität verweigert. (Trotz der absurden Gerüchte Mancher (genährt u.a. durch den Artikel eines schlampig-schreibenden Journalisten), dass wir in 10(0)(0)(…) Millionen schwimmen würden). Als Internetprojekt, dass sich im Aufbau befindet und noch keine nennenswerten Einnahmen erzielt, sind wir einen cash-schonenden Leasing-Vertrag eingegangen. Dieser, so wurde uns suggeriert, wäre fein. Wir bekämen in Tagen, spätestens in 4 Wochen nach Order alle benötigten Bauteile und würden dann die Leasingraten monatlich bezahlen. Das klang alles sehr gut. Stattdessen wurde uns dies plötzlich verwehrt. Nun werden wir durch einen “neuen Vertrag” hier “Rahmenvertrag” genannt gezwungen die Order, in kürzester Zeit in grossen Brocken selbst zu bezahlen! Meiner Laienansicht nach ist dieser Rahmenvertrag ein Trick…pardon Weg für Te.e-finca / 0h0h2 aus dem alten, geltenden Vertrag und den damit verbundenen Verpflichtungen irgendwie zu entkommen, es aber dennoch nicht ganz offensichtlich nach Vertragsbruch aussehen zu lassen und für die Konsequenzen aufzukommen (Vertragsstrafen).

Man müsste eigentlich erwarten, dass jede Firma stolz sein müsste über die Referenz, eine der am schnellsten wachsenden und beliebtesten Internetseiten überhaupt (vgl. alexaradar.com) zu ihren Kunden zählen zu dürfen. Hierzu vielleicht sogar eine Pressemitteilung herausgeben oder das VZ auf der Firmenhomepage erwähnen..

Stattdessen wurde uns jeder erdenkliche Stein in den Weg gelegt. Mündliche suggerierte Versprechen nicht eingehalten. Schriftliches m.E. auch nur sehr mangelhaft. Aus Kulanz hätte man erwarten können, dass DIESE Firma in VORLEISTUNG tritt und UNS besonders interessante Konditionen macht. Leider ist das Gegenteil der Fall und wir müssen jetzt entgegen aller Erwartung sehr viel Geld aufbringen.

Ich möchte alle WHU-ler, HHL-er, HSG-ler, und alle anderen Projektpusher, die erwägen ein tolles Internet-Projekt zu starten ermahnen, nicht zu vernachlässigen sich von vornherein Gedanken über Partner zu machen, mit denen sie einmal angebandelt lange Zeit in Abhängigkeit zusammenarbeiten müssen. Falls ihr nicht von der ersten Sekunde an, dicke Umsätze und Profit erwirtschaftet (wer macht das schon?!), aber dennoch erfolgreich sein solltet, könnte euch paradoxerweise das gleiche ereilen wie uns: Ihr benötigt dann als zu guter Kunde so viel - zu viel - so dass euer Partner plötzlich Angst bekommt und zu bocken beginnt…

Ausblick & Selbstkritik:
Die Probleme mit der Performanz sind z.T. auch unsere Schuld. Uns sind einige Fehler unterlaufen. Diese sind bei einem Projekt wie dem VZ jedoch normal und immer zu erwarten. Daher ist es wichtig rechtzeitig über so viel Kapazitätsressourcen zu verfügen, dass in diesen Fällen genügend Puffer zur Kompensation besteht und die Performanz nicht zu leiden braucht. Dieses Sicherheits- oder Auffangnetz als zweite Ebene fehlte in diesem Fall wegen den geschilderten Problemen.

Bis auf weiteres sind wir darauf angewiesen, dass die Zusammenarbeit mit Te.e-finca / 0h0h2 sich nachhaltig bessert, da wir aus vertraglichen und technischen Gründen nicht einfach mal auf die Schnelle zu einem anderen Anbieter wechseln können. Wir können nur nachdrücklich hoffen, dass sich die Zusammenarbeit verbessert und keine “Lame Duck”-Problematik (Markenanwälte?) einsetzt.

VG
Ehssan Dariani.

NB: Diese Beiträge sind meine Interpretation der Vorgänge und sind subjektiv und haben keinen Anspruch auf juristische Objektivität. Sie spiegeln meine emotional-gefärbte Wahrnehmung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, wider.
Sollte dieser Beitrag in den nächsten Stunden “verschwinden”, so mag das am Druck gewisser (Marken-)Anwälte gelegen haben - man weiss es nicht.

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Leserkommentare

O2 und Telefonica?? ;)

man munkelt das…

Ich finde die ganze Situation grotesk! Ein Unternehmen was so rasant wächst und wirklich eine Zukunft haben könnte hat mit solchen Problemen zu kämpfen…
Vor allem zeigt sich mal wieder, dass in der “old Economy” das alles noch nicht angekommen ist. 800.000 verärgerte Studenten die nicht auf Studi VZ zugreifen können, weil der spanische Provider es nicht gebacken bekommt. Da sehe ich mal einen neuen PR Gau heranziehen.

ich muss ganz ehrlich sagen, dass dieses ” wir arbeiten für euch ” “geduld, wir werden noch schneller” geredet so langsam ziemlich nervt.

kann ja verstehen, dass das ganze nicht von heute auf morgen zu beheben ist, aber das bekommen die studivz user jetzt seit ende juni zu hören… irgendwann muss doch mal halbwegs ne zuverlässige erreichbarkeit da sein…

es nervt einfach nur!

Telefonica als “old economy” zu bezeichnen ist schon irgendwie lustig. Aber vielleicht ist es tatsächlich “old economy”, wenn man nicht über seine Geschäftspartner herzieht.

Wer sagt Euch denn, dass die Probleme von StudiVZ wirklich Telefonica’s Schuld sind, und nicht selbst fabriziert?

@flawed: nunja, wenn man mit seinem provider über das eigene blog kommunizieren muss, dann spricht das nicht gerade für den provider. es gibt für mich keinen grund anzunehmen, dass das studivz in diesem punkt fehlerhafte behauptungen aufstellt. immerhin hat es schon einmal vor wochen ein posting dazu gegeben.

natürlich kann man verstehen, wenn telefonica etwas misstrauisch ist, wenn sie den auftrag bekommen zig neue server woche für woche aufzustellen. ich kenne die vereinbarungen nicht, aber das werden wohl mietserver/leasingserver sein auf denen der anbieter sitzen bleiben würde, wenn das studivz sich verabschieden würde.
wenn das wirklich so ist, dann kann ich nur den kopf schütteln und studivz raten, sich nach einem anderen provider umzusehen. amazon hat mit s3 z.b. einen schicken service, der auch wirklich schnell skalierbare kapazitäten bietet.

ansonsten würde ich noch einen datenbankspezialisten konsultieren, der die dbs optimiert. die bekommen oft 30% oder mehr performancegewinn zustande durch optimieren einiger parameter.

Oder es ist eine PR-Strategie von StudiVZ, die Schuld weg von eigenen Versäumnissen weg und dem Provider in die Schuhe zu schieben?
Wie Du sagst: Wir kennen die Vereinbarungen nicht, wir wissen nicht, welchen Servicelevel StudiVZ eingekauft hat.
Aber Telefonica hat durchaus Erfahrung im Betrieb von großen Clustern und High-Traffic-Websites, deswegen wäre ich nicht so schnell damit, ihnen Inkompetenz zu unterstellen.

Ein reiner Storage-Service wie S3 dürfte die Probleme von StudiVZ im übrigen eher nicht lösen.

Das mit dem Datenbank-Spezialisten ist dagegen ein guter Tip - vielleicht hat das StudiVZ ja Skalierungsprobleme der Art, die sich gar nicht durch beliebiges Hinzufügen zusätzlicher Hardware lsöen lassen?

inkompetenz habe ich ja nicht unterstellt, im post berichte ich lediglich über die postings und die reaktion darauf. dass telefonica erfahrung hat mag ja sein und die nötige anbindung sicher auch, nur irgendwie sollte man sich dort dann doch etwas kommunikativer anstellen. ich bin mir sicher, dass meine posts auch shcon von mitarbeitern der firma gelesen wurden. ich kann hier gerne die sicht von telefonica/o2 darstellen, aber dazu muss man eben kommunizieren. und da der anbieter sehen sollte, dass da mitlerweile einige sehr große player in das social network investiert haben, sollte man sich freuen, so einen kunden zu haben.

sicher wäre es eine einfache strategie vom studivz dies dem provider in die schuhe zu schieben, aber dieser kann ja zeigen, dass alle anfragen korrekt und schnell bearbeitet wurden. wie schon von arno erwähnt liegt die wahrheit sicher irgendwo zwischen den beiden, aber selbst die mitte stellt den provider nicht gerade in ein tolles licht. darfst mich aber gerne davon überzeugen, dass ich im unrecht bin… ;)
und ich meinte die diese amazon services da. kann sein, dass s3 nur für das storage steht - ich meine diese amazon elastic cloud. dachte das läuft auch unter s3…

skalierungsprobleme kann man immer auf mehrere arten angehen. so wie ich das sehe, wird php/mysql eingesetzt, da ist die skalierung immer abhängig von dem eingesetzten konzept. ein master-slave db-system ist beispielsweise eben nicht unbegrenzt skalierbar. aber ich denke es geht hier vor allem um caching-server, die z.b. durch snippets einen großteil der last abfangen könnten.
man sollte bei der lösung daher mehrere wege nutzen. und die zuschaltung von rechenpower ist da sicher eine notwendige option zumal diese bei weiterem wachstum wie bisher eh unumgänglich ist.

und wenn ich provider wäre, würde ich statt was von anwälten zu erzählen mich darauf konzentrieren, den kunden glücklich zu machen. fällt man positiv auf, wird man weiterempfohlen. aber virales marketing in action kann man ja beim studivz selbst am besten sehen.

ich hatte daher auch geschrieben, dass ich hoffe, dass die beiden sich bald synchronisieren, denn synchronisieren heisst, dass beide parteien kommunizieren müssen, um zu einer lösung zu kommen. es heisst nicht, dass nur eine partei sich anstrengen muss… ;)

lol, das mit den DBs hast du doch nun auch direkt aus der Vorlesung vom Montag zitiert oder? :P

eigentlich nicht, aber wenn der sich auch mit mysql-optimierung auskennt, kann ich den ja mal dem studivz vermitteln… ;)

Ich schätze mal nach den einschlägigen Jobangeboten entsprechend sind die Damen und Herren bei studivz inzwischen wohl in der Lage Spreu von Weizen zu trennen…

Hier sind sicherlich schon ein paar Leute unterwegs, die Ihr Geld auch verdienen… und wie lange hier noch mysql zum Einsatz kommt…

Man kann zwar auch größere Sachen damit machen - aber irgendwann stehen Aufwand

Schon interessant wie das immer so abläuft, aber so glücklich scheint Studivz mit deren Servern atm nich zu sein…

schon mitbekommen das Telefonica auch spiegel.de hosted? Die Seite ist seit Jahren zuverlässig und schnell. Oder auch focus.de? myvideo.de scheint da auch zu sein.

Was auch immer das Problem bei dem StudiVZ-Zeug sein mag, mangelnde Erfahrung bei Telefantica mit grossen Hightraffic-Websites wird es nicht sein.

und dann kommt der Möchtegern-Richard Branson, dessen Name mir schon wieder entfallen ist, und beschimpft öffentlich seinen Dienstleister von einer Farm die er vollständig von facebook geklau^Wabgekupfert hat.

Ich an Stelle des Dienstleisters würde dem Lautsprecher schon sagen wo er hingehen soll.

Bleibt zu hoffen das genügend Telefonica-Mitbewerber den von StudiVZ vom Zaun gebrochenen Krieg verfolgen und es sich dreimal überlegen ob sie einen potentiell geschäftschädigenden Kunden bei sich hosten (sofern das aufgrund der Vertragslage kurzfristig überhaupt möglich wäre)

Andreas, Telefonica kann kaum inhaltlich auf die Anwürfe von Ehssan reagieren, ohne Interna aus der Kundenbeziehung auszuplaudern. Vielleicht sind öffentliche Schlammschlachten zwischen Dienstleister und Kunde ja Web2.0, aber ein paar andere (und größere!) Kunden von Telefonica dürften das wahrscheinlich anders sehen.

Und ob Telefonica sich über einen Kunden freuen sollte, der sie öffentlich beschimpft, und seine Benutzer zu Massenanrufen/-Mails an der Telefonica-Hotline aufgerufen hat, bezweifle ich dann doch, da seh ich das wie der Poster von #13.
Telefonica kann es auch ziemlich egal sein, wer in StudiVZ investiert hat, die interessiert wohl eher, ob der Umsatz, den StudiVZ macht auch nur annähernd im Verhältnis steht zum Ärger…

Amazon EC2 ist übrigens BETA, da würde ich keine unternehmenskritischen High-Traffic-Website drauf aufbauen. Ausserdem ist mir nicht klar, wie man ein datenbankgestütztes Websystem auf EC2 aufsetzen möchte, wo speichert man da die Datenbank, und wie erreichen die User die Webserver?

@flawed: kommunikation muss auf jeden fall stattfinden. ich denke so wie es jetzt läuft ist es auf jeden fall schlechter. und wieso sollte man interna ausplaudern müssen?

und wenn sich telefonica nicht über solche kunden freut, frage ich mich, ob man dann extra langsam reagieren würde. studivz sollte einer der größten kunden sein oder noch werden, wenn das so weitergeht wie bisher mit dem wachstum. gerade diese kunden sollte man versuchen zu halten, wenn die angebote nicht unprofitabel für das unternehmen sind. ich bin doch als hoster stolz, eine große plattform zu den kunden zu zählen, oder?

die reaktionen vom studivz sind sicher incht immer ganz ok. also die hotline überlasten ist schon etwas, das ich sehr kritisch gesehen habe. meine einschätzung ist nur, dass sich telefonica nicht wirklich ins zeug hängt, um die sache sauber zu klären.

ich hatte telefonica ja angeboten, hier einen kommentar zu veröffentlichen. bisher wurde das nicht gemacht, obewohl mitarbeiter der firma MEHRMALS diesen post aufgesucht haben.

und wenn du das wie kommentator #13 siehst:

@Name (Kommentar #13): Wenn du nicht im Namen deiner Firma sprechen willst, dann ist das ok. einen namen darf man dennoch angeben, einem anonymen post wird von grund auf sehr wenig glaubhaftigkeit zugesprochen.

ich kann es allerdings in der hinsicht verstehen, dass man als mitarbeiter einer involvierten partei nicht öffentlich den kunden denunzieren kann.

in dieser hinsicht ist es auch gut, dass du nicht im namen deines unternehmen sprichst, denn wenn man die einschätzung hat, dass es sich um einen “krieg” handelt, dann ist das schonmal die falsche einstellung. egal was da jetzt gelaufen ist (und von dem wir sicher nur die spitze vom eisberg mitbekommen haben).

NOCHMAL DAS ANGEBOT AN TELEFONICA: schickt mir eine email oder ruft mir an, dann kann ich eure sicht der lage hier veröffentlichen. und schaut lieber einmal, was eure mitarbeiter im web so treiben. selbst wenn sie meinen sie sind anonym im netz, so sind sie es dennoch nicht.

Andreas, die Kommunikation sollte zwischen Dienstleister und Kunden, nicht über die Öffentlichkeit.

Ehssan Dariani wirft Telefonica vor, sie würden Bestellungen nicht liefern. Mal angenommen, Telefonica hätte diese Bestellungen nicht zugesagt, wie sollte T. diesen Vorwürfe entgegentreten?
Zu sagen “Diese Bestellungen gab es nicht” würde ja auch schon Interna verraten.

Meine Unterstellung, es würde sich bei Ehssans Äußerungen um Strategie handeln, möchte ich allerdings zurücknehmen.

Im übrigen möchte ich klarstellen, dass ich kein Telefonica-Mitarbeiter bin. Du hast meine Mailadresse, damit (und mittels OpenBC) sollte leicht herauszufinden sein, wo ich arbeite.

Te.e-finca?!…

Die studiVZ Site war in den letzten Tagen nur sehr schwer zu erreichen, wie wir wohl alle gemerkt haben. Offensichtlich gibt es Probleme mit dem Hosting. Der Name des Hosters darf wohl nicht mehr verwendet werden, deshalb verzichten wir hier auch darau…

@flawed: ich meinte kommentator #13… ;)
und ich stimme dir voll zu, dass die kommunikation nicht über die öffentlichkeit laufen sollte. aber das hatten wir ja schon geklärt…

na was denn nun? da versuchen wir mal offen zu kommunizieren (sieh vor allem ehssans neuesten blogeintrag) und transparenz zu bieten, WARUM die Dinge nicht funktionieren und dann is das auch nich ok… ;)
Naja, es bleibt festzuhalten: An den Bugs sind wir schuld (auch wenn sich suboptimale, ergo ressourcenfressende programmierung durch genügend rechenpower kaschieren lassen könnte), es geht hier aber um komplette AUSFÄLLE der Seite. Und das liegt eben an den Servern. Die ganze Gescchichte gibts aber wie gesagt im Blog, ich bin im Moment nicht in Berlin und kann das deswegen auch wohl schwer einschätzen, aber dass Ehssan manchmal etwas pushy ist, ist ja kein Geheimnis.
Das ist aber insgesamt positiv, so werden Dinge wenigstens erledigt. Und der Druck war wohl wirklich notwendig….

Nun ja, ich habe mir dies hier alles mal angeschaut, bin zwar selber kein Studi aber ich kenne TeDe. Das Unternehmen ist ziemlich bürokratisch aufgebaut ;) Und ich denke was auch zusätzlich die Kommunikation schlecht macht ist die Tatsache, dass studivz ein eher kleiner Vogel ist unter den Kunden. Übrigens hat es kaum etwas mit dem ehemals staatlichen Unternehmen Te SA in Spanien zu tun. TeDe geht aus mediaways hervor, eine ehemalige Tochtergesellschaft von Bertelsmann. Nun zu den Problemen: Meiner Meinung nach liegt es an der Website und Datenbanken, die die Ressourcen fressen. Der Server selbst ist eher kaum ausgelastet. Zu sehen daran, dass es nie zu einem Timeout kommt sondern die Seiten elends lange brauchen bis sie vom Server gerendert werden können. Heutzutage gibt es immer mehr schlecht programmierte Systeme, siehe z.B. SAP. Das kann man auch nicht mit geballter Rechenpower kompensieren. Das wäre alles Geldverschwendung. Man sollte lieber das System neu aufbauen, wahrscheinlich war es damals nicht für diese Menge an Daten ausgelegt und es verhaspelt sich alles. Ein Fehler den viele machen, besonders oft bei solchen Community-Seiten zu sehen. Da kenne ich leider eine Menge Beispiele. Nun gut, genug dazu geschrieben, ist auch nur meine Meinung darüber und mich interessiert es weil sich viele in meinem Bekanntenkreis über diese Seite ärgern.
Gruss

@mokun: guter beitrag! studivz ist m.e. mittlerweile kein kleiner kunde mehr. und bei dem potential sollte man als provider erst recht nicht dieser ansicht sein.
julian hat ja einen beitrag vor deinem erklärt, dass es tatsächlich veinige probleme mit problematischem code gab. dass man eine andere datenbank wie oracle einsetzen sollte, erscheint jedem hier einleuchtend. man muss aber bedenken, dass das aus einem studentenprojekt hervorgeht, bei dem am anfang kein kapital steht. und die möglicherweise einfacher/besser skalierbaren datenbanksysteme sind eben nicht opensource.

ausserdem gibt es schöne beispiele wie die wikipedia, livejournal und zig andere, die erfolgreich php/mysql in riesigen systemen einsetzen. würde mich mal interessieren, was facebook nutzt…

und ein system komplett neu aufbauen während es einen kampf um die user gibt, ist eher kritisch. sicher einfach zu sagen, aber aus sicht des studivz wohl keine wirkliche option.
auf datenbankseite gibt es aber sicher noch einige möglichkeiten, das system zu optimieren…

Ehrlich gesagt interessiert mich so langsam mal, wo die Kohle für die Infrastruktur und den Traffic für “über 800.000″ Nutzer denn jetzt eigentlich herkommt.
Werbung gibt’s auf der Seite keine, den 10Mio-Investor anscheinend auch nicht, wie kommt ihr dann alle auf die Idee, dass studiVZ so ein guter Kunde ist?

Aber 800.000 interessante Nutzerdaten haben sie ja…

nunja, zum einen gab es je zwei bestätigte werbeaktionen: die geschichte it juli und die mit der zeit. zum anderen gibt es schon investoren. ob es jetzt ein zweistelliger mio betrag war oder nur einstellig und dafür noch geld von anderen - who cares?

kapital sollte da sein, vielleicht auch nur als sicherheit. fakt ist auch, dass serverleasing und die traffickosten heute extrem gering sind. wenn amn überlegt, dass youtube lediglich 1mio kosten im monat hatte - und das bei 100 mio pageviews, also wohl mehrere terabyte traffic jeden tag.

und wie du schon bemerkt hast: 800 000 nutzer - bei dem aktuellen ppu (hochspezifische zielgruppe)… wenn man für die ~9mio von facebook ne mrd usd bietet, kann man sich nen eindruck verschaffen, was das studivz wert sein könnte… ;)
also ich würde als hoster viel über mich ergehen lassen, bis ich den kunden aufgebe…

Naja, also “wert” sind vermutlich weder Youtube, Facebook, StudiVZ oder sonst so ein NewEconomy2.0-Ding das gebotene Geld.
Also ich hab neulich mal was von 30Mio USD Schulden bei Youtube vor der Googleübernahme gelesen (find aber den Link grad nicht :/).

Wie dem auch sei, trotzdem find ich, dass StudiVZ da zunehmend ungeschickt mit ihren Aussagen agiert und jeden Scheiss läßt sich ein Hoster vermutlich nicht gefallen.
Abgesehen davon hören wir ja bis jetzt immer nur von einer Seite, was denn los ist.

Ich wünsch mir halt, dass beide das Problem schnell in den Griff kriegen und das StudiVZ bald wieder einigermassen vernünftig läuft.

@simon: ja, über den gegenwert lässt sich streiten. ich bin selbst der ansicht, dass das mittlerweile zu einer bubble herangereift ist. dass youtube schulden hat, davon gehe ich nict aus, denn es gab einige vc-runden. 30mio schulden könnte sich höchstens darauf beziehen, da yt ungefähr diesen betrag bekommen haben dürfte. die werbeeinnahmen dürften die kosten etwa gedeckt haben, sodass -30mio schon sehr unwarscheinlich klingt.

und dass wir nur die eine seite hören liegt einfach daran, dass sich telefonica nicht zu einer stellungnahme überwinden kann. jeden tag kommen mitarbeiter der firma mehrmals auf diesen post, melden sich aber nicht direkt. kommentar #13 versucht anonym eine gegendarstellung zu machen - leider vergreift der kommentator sich im ton. und leider ist man im internet nie so anonym, wie man sich selbst fühlt - denn allem anschein nach handelt es sich bei der person um einen mitarbeiter der firma… ;)
ich wünsche mir auch nur, dass die seite wieder flott ist. dazu benötigt es auf beiden seiten etwas mehr engagement und kommunikation. aber ich denke schon, dass man sich in der hinsicht einigen wird.

Studi VZ - unangenehme Fragen müssen auch mal sein
Studi VZ hat viele Sympathisanten in der Blogosphäre und zweifelsfrei einen Glücksgriff mit ihrem Netzwerk gemacht. Gerade die Art und Weise wie sie die Community aufgebaut haben hat Vorbildcharakter. Aber nun ist es meiner Meinung an der Zeit auch mal ein paar Kritische Sätze zu formulieren:
Ich hatte bereits in den letzten Tagen darüber berichtet, es gibt massive Performance Probleme. Das Netzwerk ist extrem langsam bzw. gar nicht zu erreichen. Dies wird von Seiten Studi VZs auf den Hoster des Netzwerks geschoben, der angeblich mit dem Aufbau der angeforderten Kapazitäten nicht nachkommt. Dazu ist zu sagen, dass es für mich sehr unprofessionell wirkt, wenn ein Unternehmen, dass Studi VZ ohne Zweifel ist, in einem Weblog öffentlich über Geschäftsbeziehungen berichtet und Geschäftspartner massiven Beschuldigungen aussetzt. Egal ob die Anschuldigungen stimmen oder nicht, Ehssan Dariani blogt nicht als Privatperson, sondern im Namen von StudiVZ. An Stelle des Hosters hätte ich ernsthaft überlegt meine Anwälte loszuschicken.
In diesem Zusammenhang ist für mich auch die Frage zu stellen, ob die Probleme nicht hausgemacht sind. Ich habe mir mal ältere Blogeinträge durchgelesen und dort ziehen sich Berichte über Performance Probleme und Serverumzüge seit dem Sommer durch.
Darüber hinaus erscheint es mir, dass Studi VZ das Wachstum nicht bewältigen kann. Ich habe mal versucht ein bißchen was über das Unternehmen heraus zubekommen, aber da war nichts zu finden. Auch im Pressebereich waren nur Sachen die über drei Monate alt sind zu finden.
Ich weiß nicht was die Vision der Gründer ist, aber möglicherweise sollten sie jetzt ernsthaft überlegen einen Investor ins Boot zu holen um das zukünftige Wachstum zu finanzieren. Denn so wie es momentan läuft tun sie auch ihrer Community keinen Gefallen.
Ich bin gespannt wie es weiter geht.

@jens: genau! und der hoster hat sich ja auch wohl überlegt, die anwälte loszuschicken.

investoren sollte das studivz schon haben, auch wenn mittlerweile angedeutet wird, dass das mit der zweistelligen mio-investition von holtzbrinck nicht stimmen könnte.

immerhin hat sich der hoster nach den posts mit dem studivz in verbindung gesetzt, sodass man jetzt hoffen kann, dass das ein bisschen besser wird.

Hi,

wiso wird einem Dariani eigentlich ungesehen geglaubt? Der Hoster ist nichtmal zu Wort gekommen, kritische BLOG Einträge wurden von Herrn Dariani nicht veröffentlicht. Jeder hat das Recht sich zu verteidigen.

Aber nein - einer Schreit, der Rest stimmt ein und beschwert sich über Anwälte die loslaufen. Hey Andreas Dittes, wie wäre es, wenn ich schreiben würde, der Dittes (anm. d. B.: entfernt, da dieser vergleich in keiner weise äquivalent ist)? Tja, ist auch nicht wahr , genauso wie das, was Herr Dariani schreibt. Und deswegen darf man nicht einfach behauptungen aufstellen. Und das ist auch gut so.

Schlimm, das Studenten von heute alles glauben, was irgendwo steht - in der Cafete wird Bild glesen… soweit sind wir schon.

Herr Dariani hat Geld von den Samwers bekommen (”http://www.golem.de/0607/46357.html”) die haben uns mit JAMBA schon genervt und sind bekannt für “dezente Werbung” Irgendwann wollen die das Geld wiedersehen. Um von eigenen Unzulänglichkeiten abzulengen, schiebt Dariani die Hauptschuld auf den Hoster. Großes Kino. Wisst Ihr, wie es da aussieht? Wieviele Maschinen da laufen? Eben. Also wie könnt Ihr euch ein Bild machen?
Fakt ist, das StudiVZ Risiko beherbergt. Kein Mensch der Welt leiht denen Geld für x Maschinen im Voraus, sollte man meinen.

Und Herr Dariani regt sich auf, über mitarbeiter von Telefonica, die Tipps geben. Leute - alles schon gehabt, sei es bei T-Systems, Strato oder sonst wo. Es werden immer Sachen vergessen, man sollte sie dankbar annehmen.
Zitat: “Anders ist auch nicht zu erklären, weshalb unsere Bestellungen seit Wochen noch nicht in vollem Masse eingetroffen sind oder weshalb ihre Leute Dennis fragen, ob er an die Indices gedacht habe. Für Nicht-Techniker ist das etwa so, als würde man einen Kfz-Mechaniker fragen, ob er denn schon getankt habe…” Zitat Ende
Das ist großer Mumpitz.

Und glaubt mir, auch durch die neue Hardware und neue “Teile” wird das nicht schneller werden. Und dann kommt Herr Dariani in Erklärungsnöte, denn die Teile wollen ja auch bezahlt werden. Ich habe das x mal in der ersten Internetblase erlebt, wie es IMMER an der Software gehangen hat und wie versucht wurde, die Unzulänglichkeiten der Programmierer durch HArdware zu erschlagen. Das hier ist das gleiche Bild. Ich dachte, der Mensch würde lernen - tut hier keiner….

ICh verachte Herrn Dariani für seine einseitige Öffentlichkeitsarbeit. Das tut man nicht.

Was hat das denn mit einseitiger Öffentlichkeitsarbeit zu tun, wenn Ehssan seinen Standpunkt darlegt: Er sagt klar, dass es nun an uns liegt die Seite flottzumachen, was du da schreibst, Viktor klingt als würden wir uns herausreden. Es war m.E. nach einfach eine Frechheit wie uns Telefonica behandelt hat, egal wieviel Druck wir gemacht haben. Das eine öffentliche Schlammschlacht uns sicher auch schaden würde, war klar, aber es war die einzige Möglichkeit, wir BRAUCHEN die Infrastruktur um and der Software zu arbeiten.
Ich bitte nochmal auf merksam das VZ-Blog zu lesen und dann selber zu entscheiden, was plausibel klingt. Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass wir uns im derzeitigen Stand erlauben können Lügen zu verbreiten?
Und seid euch sicher, Telefonica hätte uns juristisch plattmachen können, wenn das Unwahrheiten gewesen wären….

@viktor meier: bist du irgendwie involviert? bei kommentator #13 kann man nachweisen, dass es ein miterbeiter von telefonica war, der versucht hat, anonym war-communication zu betreiben. bei dir kommt es mir leider auch so vor. zum einem vom schreibstil, zum anderen bist du neben #13 der einzige kommentator, der sich nicht zu erkennen geben will. der name ist sicher nicht echt, email oder hp werden nciht angegeben. das stellt das natürlich wieder in ein schlechtes licht.

ich habe telefonica/o2 angeboten, auf meinem blog ihre sichtweise darzustellen. leider kam ausser dem “anonymen” komentar keine reaktion, obwohl die letzten tage mitarbeiter der firma häufig diesen beitrag aufgerufen haben. für mich ist das ehrlich gesagt ein schwache leistung, zumal sich mitarbeiter vom studivz, soweit ich das beurteilen, immer an den diskussionen beteiligt haben.

und wie ich schon gesagt habe: wenn telefonica sich nicht selbst meldet, und nur mitarbeiter “anonym” bei mir kommentieren, dann sehe ich keinen grund, den aussagen von ehssan dariani nicht zu glauben. sicher hat er etwas hektisch reagiert, aber man muss sehen, dass sein projekt komplett darauf aufbaut, dass die infrastruktur läuft. und normalerweise sollten sich da hoster und kunde auf ein level bringen, auf dem man produktiv arbeiten kann.

und wenn nun schon so oft von ’streit’ geredet wurde: zu einem streit gehören immer zwei. das ist meine ansicht.

Andreas, ich dachte, wir wären uns eigentlich einig, dass die Kommunikation nicht öffentlich laufen sollte, trotzdem forderst Du weiterhin ein Statement von Telefonica ein?

Ich würde ausserdem den Alleingang eines mutmasslichen Telefonica-Mitarbeiters (#13) nicht als absichtliche Aktion der Firma Telefonica darstellen.

Hi Andreas, Hi flawed, Hi Julian,

genau so sehe ich das auch. Nicht öffentlich.
Es ist nicht mein Kampf, wenn Du so willst. Ich möchte unerkannt bleiben, wie der kiffende Junge der im Fernsehen seiner Mutter sein Problem beichtet :)

Die Sachlage ist eine andere als Herr Dariani sie darstellt, er ruder in neuesten Einträgen ja auch selbst zurück. Wenn, dann sollte er die Blogs jetzt löschen - er hat selbst einträge zensiert, die zu weit gingen.

Und nur, weil ich anonym poste oder sich keiner von TF meldet (ausser die Markenanwälte - is klar… gott wie peinlich) heisst das nicht, das die Sicht von Herrn Dariani die richtige ist. Sieht man das goße, ganze was vorgefallen ist, dann würde man locker zu einem anderen Schluss kommen.

Wie gesagt: das Schlimmste an ALL dem hier ist eh nicht, wie oder was da ist - sondern das die Studenten von heute alles ungeprüft glauben.

Viktor

@flawed: hast recht, war ungeschickt formuliert und ist jetzt geändert.
ich finde es wichtig, dass auch telefonica sich zu dem thema äussert. unter den besuchern waren sicher auch personen, die entsprechende gegendarstellungen oder firmenmeinungen vertreten dürfen. dass man dennoch nicht reagiert finde ich schade.

sicher sind wir beide der ansicht, dass diese kommunikation nicht hier stattinden sollte, aber da nun schon eine seite zu wort gekommen ist, finde ich es nur fair, wenn auch die meinung des hosters dargestellt wird.

@viktor: ‘anonym’ posten ist ok. dann kündigt man das aber an, sonst kommt es nur zu rätselraten und gerüchten. dass die wahrheit der geschichte sicher irgendwo zwischen den darstellungen von ehssan dariani und dem anderen extrem liegt, ist klar. dass ehssan etwas vorschnell gebloggt hat, wurde mittlerweile ja auch zugegeben.

meine sicht ist aber: auch wenn die behauptungen alle falsch wären, so muss dennoch irgendwas nicht stimmen zwischen hoster und kunde, wenn dieser so reagiert. einfach als schuldzuweisung für eigenes verschulden sowas zu tun halte ich für extrem unwarscheinlich.

und das die kommunikation zwischen den parteien auf beiden seiten nicht geklappt hat, wurde ja auch eingeräumt. und das ist meines erachtens der knackpunkt.

die blogposts zu löschen ist in meinen augen das schlechteste, was man da machen kann. nicht nur, weil die ersten posts bei mir als vollzitat aufgeführt sind, auch weil das unkommentiert wieder den anschein eines schrägen deals hat.

und dass du jetzt versuchst, die schuld an diesem debakel den bloggern wie mir in die schuhe zu schieben, das ist auf jeden fall der falsche weg. ;) spätestens als telefonica gemerkt hat, dass die blogposts von ehssan dariani die runde machen, hätte man eine offene kommunikation anstrengen sollen. ein thema auszuschweigen zeigt nicht gerade, dass man frei von aller schuld ist.

ich habe angeboten, die ansicht von telefonica hier darzustellen. reagiert hat man - auch wenn der kommentar nicht als firmenmeinung gewertet werden darf.

diese kommunikation sollte natürlich nicht öffentlich stattfinden. nun ist sie aber eben in die öffentlichkeit getragen worden und es sollte in beidseitigem interesse sein, einen konsens zu finden, die sache abzuschließen und daraus zu lernen.

in diesem sinne wünsche ich beiden parteien viel erfolg beim finden eines effektiven kommunikationswegs und einer schnellen lösung der skalierungsprobleme.

Nice

Nice