Das Ende von Windows Media Player, Quick Time und Real Player
Das Ende von Windows Media Player, Quick Time und Real Player
Ibrahim Evsan aka Ibo, der Gründer von Sevenload, hat auf seinem Blog X-Side einen Artikel veröffentlicht, der genau diesen Titel trägt.
Es geht um Video im Internet, Streaming, Formate, Userverhalten und Zukunftschancen. Ein wirklich lesenswerter Artikel, der einen Überblick gibt, wie die momentane Situation ist und wohin die Entwicklung gehen dürfte.
Da ich selbst Sevenload gerne nutze und mich gerade etwas mit Linux anfreunde, bin ich über diese Fehlermeldung etwas verblüfft:
Ich habe recherchiert und herausgefunden, dass Adobe niemals vorhatte Version 8 des Flashplayers für Linux zu launchen:
Einen Flash Player 8 für Linux wird es nicht geben, doch der Flash Player 9 soll 2007 in einer Linux-Version erscheinen, das kündigte nun Adobes Produktmanager an. Da es sich beim Flash Player 9 um die vormals als Version 8.5 angekündigte Software handelt, dürfen Linux-Nutzer allerdings auch dann nicht mit einer 64-Bit-Variante rechnen.
Dass der Flash Player 8 nicht für Linux erscheinen wird, hatte ein Adobe-Entwickler bereits im Dezember 2005 verraten. Damals hieß es, Version 8.5 solle für Linux kurz nach der Veröffentlichung der Windows- und MacOS-Variante erscheinen. Während sich der mittlerweile in Version 9.0 umgetaufte Flash Player für diese Systeme jedoch bereits in einem öffentlichen Betatest befindet, müssen sich Linux-Anwender noch weiter gedulden.
(Golem)
Die Videos laufen zwar alle, aber dennoch ist so eine Fehlermeldung immer etwas nervig. Ich habe daraufhin versucht, mit einer Betaversion von Flash 9 von den Adobe-Labs die Zeit bis zur Final, die dann 2007 auch für Linux kommen soll, zu überbrücken. Leider hat es bis auf eine Änderung der Schriftart leider nicht viel bewirkt. (Vielleicht sollte ich auch nicht nur Browser, sondern das komplette System neustarten).
Auf rund 96% der internetfähigen PCs ist der Flash Player installiert
Das stimmt vielleicht, auch wenn die Zahlen je nach Quelle zwischen 70 und 99% schwanken, jedoch denke ich nicht, dass jeder Version 8 oder 9 des Flash-Players installiert hat.
Dennoch finde ich, dass Ibo mit seinem Artikel wieder ein Zeichen setzt: Nicht nur für den Windows Media Player, Quick Time und Real Player, sondern auch für die Zukunft von multimedialen Inhalten im Internet. Dazu gehört auch, dass er sich mit der “Konkurrenz” an einen Tisch gesetzt hat, um beispielsweise die Weichen für die Entwicklung einheitlicher Schnittstellen zu stellen.




update: unter der betaversion des flashplayers erscheinen die fehlermeldungen nicht mehr - allerdings gibt es ein paar kleinere bugs, die hoffentlich mit der final behoben sind, sodass auch linuxuser sevenload in vollen zügen geniessen können