BarCamp Session: Polizeisession
Guido Karl von der Polizei NRW hat in der “Polizeisession” einen Einblick in die Gefahren des Internets in Bezug auf die Nutzung der neuen Dienste wie Youtube gegeben.
Als Einstieg wurden ein Werbefilm von Klicksave gezeigt und ein Handyvideo, dass ein Schüler der Schule in Emsdetten gemacht hat. Das Problem mit Videoplattformen wie Youtube liegt darin, dass der Betreiber nicht prüft, ob die Inhalte kritisch sind. Der Begriff der Medienethik fällt, der ein Problem aufgrund verschiedener Rechte weltweit darstellt.
Eine größere Zahl der Internetnutzer sorgt automatisch auch für ein steigenden Missbrauch in diesem Bereich. Ein großes Problem liegt darin, dass im Internet viele Kulturen aufeinander treffen, die man nicht auf einen Nenner bringen kann. Die Polizei versucht mit Prävention auf dieses Thema aufmerksam zu machen und vor allem die Schüler dafür zu sensibilisieren.
Es wird an der Präsenz der Polizei in den Medien, gefordert. Eine Polizeidienststelle in SecondLife zum Beispiel. Guido hat anufgeführt, dass die Polizei NRW schon einiges in dem Bereich tut, es gibt beispielsweise einen PoliPod, den Polizei-Podcast. Es wird diskutiert, ob es sinnvoll ist, in die einzelnen Plattformen über eine API oder Buttons die Kommunikation mit der Polizei zu vereinfachen und die Aufdeckung einer möglichen Straftat zu erleichtern.
Es fällt die Frage, warum die Polizei Webseiten mit Inhalten von dem Amokläufer von Emsdetten zensiert hat. Allerdings darf Guido dazu nichts erzählen, weil das Verfahren noch läuft. Man muss bedenken, dass die Polizei auch die Aufgabe hat, die Opfer zu schützen und daher dafür sorgt, dass man nicht alle möglichen Details zu den Angehörigen findet.
barcampcologne bei Technorati.




