StudiVZ gecrawlt – Analyse der Daten online

Interessiert es neben den ganzen Meldungen über die Übernahme und dem Zahlenpoker eigentlich noch jemanden, dass das StudiVZ wohl einmal komplett ‘analysiert’ wurde? 1.074.574 Profile (davon 1.035.890 öffentlich) vom 9. Dezember 2006. Die “StudiVZ – Inoffizielle Statistik Präsentation” ist ein Proof-of-Concept, das zeigen soll, dass es damals möglich war, das komplette offene Netzwerk zu crawlen: zeigt, dass es damals problemlos möglich war, die Daten zu crawlen. Es ist u.U. interessant die Daten ausgewertet zu sehen, es ist aber nichts aufregendes dabei. Innerhalb von vier Stunden wurden demach mit einem Cluster alle Profile gecrawlt und verschiedene Daten daraus erhoben: Hier ein Beispiel für politische Einstellung der Studenten: Oder die politischen Einstellungen nach Studiengängen: Die Daten sollten echt sein und sind sicher ganz interessant. Sie wurden am 27.12.06 auf dem CCC-Kongress 23c3 als Lightning-Talk von Hagen Fritsch in Berlin präsentiert. StudiVZ – Inofficial statistics presentation StudiVZ ist eine bekannte deutsche Studentenplatform. Bis vor wenigen Wochen war es möglich die öffentlichen Nutzerprofile automatisiert und ungehindert auszulesen. Ich werde zeigen, wie das Auslesen funktionierte und einige Statistiken aus den gewonnenen Daten präsentieren. There is nothing special about this talk. This is no rant againts StudiVZ. They learned their lesson and fixed the bugs. Das StudiVZ hat auf dem Corporate Blog in einem Nachtrag Stellung dazu genommen: Auf dem heutigen CCC-Kongress hat Hagen Fritsch in einem interessanten Kurzvortrag dargestellt, wie es ihm noch kurz vor Einführung unserer Abwehrmechanismen gelang, eine große Zahl öffentlich sichtbarer Informationen auf unseren Mitgliederprofilen zu speichern und in Relation zueinander zu stellen. Das StudiVZ hat mittlerweile Mechanismen eingeführt, die den Einsatz von Crawlern extrem erschweren. Dadurch ist die Diskussion auf...

Dinner for One – Same procedure as every year!

“The same procedure as last year, Miss Sophie?” zu gut kennen wir die Frage von Diener James und die Antwort seiner Dienstherrin Miss Sophie: “The same procedure as every year, James!”: Link: sevenload.de Miss Sophie (May Warden) feiert ihren 90. Geburtstag. Wie in jedem Jahr lädt sie dazu ihre vier engsten Freunde ein: Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom. Die Geschichte hat nur einen Haken: Miss Sophie ist nicht mehr die Jüngste, und die Herren sind mittlerweile alle verstorben. Da sie deswegen nicht persönlich anwesend sein können, muss Butler James (Freddie Frinton) die Rollen aller vier Herren übernehmen. Er sieht sich genötigt, nicht nur seiner Arbeitgeberin das Essen (indische Hühner-Tomaten-Suppe (Mulligatawny Soup), Schellfisch (Haddock), Hühnchen (Chicken) und Obst (Fruit) zu servieren, sondern auch den vier imaginären Herren die jeweils passenden Getränke (Sherry, Weißwein, Champagner und Portwein) einzuschenken, in ihre Rolle zu schlüpfen, in dieser auf die Gastgeberin einen Trinkspruch auszubringen und den Drink zu leeren. Da er dies für alle vier tut, wird er zunehmend betrunkener und trinkt schließlich – statt aus einem Glas – das Wasser aus der Blumenvase und verliert seine würdevolle Haltung – sowohl in der Mimik als auch den Bewegungen. (Frinton selbst hat Zeit seines Lebens nie einen Tropfen Alkohol angerührt.) Freddy Frinton treibt die Rolle zum Äußersten und zeigt unzählige Varianten des Einschenkens und Abtragens; nebenher gelingt es ihm noch, ebenso viele Möglichkeiten zu demonstrieren, wie man (nicht) über den Kopf eines ausgelegten Tigerfells stolpern kann. Vor jedem Gang und zunehmend lallend fragt Butler James: „The same procedure as last year, Miss Sophie?“ Diese erwidert regelmäßig: „The same procedure as...