“Blogger sind keine Alternative zu Journalismus”


Ob sich die WAZ-Gruppe den Start durch den Auftritt Holthoff-Pförtners auf dem medienforum.nrw aber unbedingt erleichtert hat, sei dahingestellt - viele Freunde in der Web-Community dürfte er sich in jedem Fall nicht machen. Denn dem Web 2.0 und Blogging insbesonderem steht Holthoff-Pförtner sehr kritisch gegenüber.

Auf dem Medienforum NRW wurde wohl auch kontrovers diskutiert. Dass man wohl nicht immer die gleiche Meinug hat, ist ja auch gut so, aber konnte man über diese Aussagen nicht vorher mit Katharina Borchert sprechen?

Blogger seine “keine Alternative zu Journalismus” und verdienen keinen Schutz durch Artikel 5 des Grundgesetzes, so Holthoff-Pförtner in einer seiner provokanten Äußerungen. Artikel 5 regelt die Pressefreiheit und Freiheit der Berichterstattung. Das Bloggen sei “wie Wikipedia”. Dort könne auch schonmal drei Wochen stehen, dass der österreichische Kanzler Moser heiße, so Holthoff-Pförtners etwas verquerer und nicht von allzu viel Wissen in diesem Bereich zeugende Äußerung.

Dann frage ich mich schon, warum man dann bei der WAZ dennoch etliche Blogs hat und mit West1 stark auf UGC setzen wird.
Will man den Kunden etwa diese Klowand-Texte als qualitativ hochwertige Inhalte verkaufen? Oder ist das etwas anderes, wenn über den Texten waz.de oder west1.de steht? ;)

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Leserkommentare

leichte selbstbewusstseinprobleme dass du über so was schreibst?

finde es nur sehr amüsant… :)