DMMK: Online-Communities zur Markenbindung

Online-Communities/Social Networks sind im Moment der Renner im Web. Alle paar Tage entsteht eine neue Community, die um Nutzer wirbt. Wie kann man Online-Communitys nun zur Markenbildung nutzen? Neben Imagegründen kann eine Community dazu beitragen, mehr über Kundenwünsche zu erfahren, eine stärkere Markenbindung zu erreichen oder die Mitglieder über Neuigkeiten zu informieren. Welche Strategie ist erfolgversprechend: Der Aufbau einer eigenen „Marken-Community“ oder der Anschluss an eine bestehende Online-Community? Wie können Kunden online dauerhaft an eine Marke gebunden werden? Wie ist ein anhaltender Dialog mit den Kunden im Netz möglich? Praxisbeispiele verdeutlichen, welche Bedeutung Online-Communities für die Markenbindung und die Kundenbeziehungen haben. Dr. Anja Rau, Senior Concept Developer bei Blue Mars bringt interessante Studienergebnisse. Zusammengefasst kann man sagen: Content is Key & Kommunikation is Kitt Christian Müller von Sun zeigt die SUN Community Systemhelden mit der man versucht, die Produkte von SUN mit einer Community populär zu machen und zwar genau in einer Zielgruppe die relevant ist. (Systemadministratoren sagen ihren Vorgesetzten, welche Hardware sie benötigen) Annette Müller vom StudiVZ zeigt ein paar Grafiken und Daten des Studentennetzwerkes. Gezeigt werden zwei prominente Beispiele, wie Marken plaziert wurden: Die Zeit und...

DMMK: Kein Treffer – kein Umsatz! Erfolgsfaktoren für die optimale Suche

Im zweiten Panel geht es um “Erfolgsfaktoren für die optimale Suche” und Dietmar Franz, Director Strategy/Creation bei dmc (digital media center) erklärt was seine Agentur dazu herausgefunden hat. Suchmaschinen sind die Wegweiser in der digitalen Gesellschaft. Sie entscheiden darüber, welche Informationen und Produkte im Internet wahrgenommen werden. „Suchen“, „finden“ und „gefunden werden“ sind daher strategische Erfolgsfaktoren im Online-Business für mehr Umsatz und gesteigerte Kundenzufriedenheit. Denn nur der Interessent, der einfach und schnell findet, wird zum Kunden. Wie aber wird man gefunden? Wohin entwickeln sich intelligente Suchmaschinensysteme? Wie wird die Suche zum Begeisterungsfaktor? Wie kann die Kundenbindung auf Online-Portalen verstärkt werden? Hier sind die kondensierten Aussagen: Fast die Hälfte der Leute nutzen das Suchfeld in Onlineshops. Damit wird die Onsite-Suche zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Laut einer Studie sind die Leute mit der Relevanz der Suchergebnisse und deren optischer Aufbereitung sehr unzufrieden Alle Suchen bei großen Onlinehändlern sind nach Marketingkriterien manipuliert (Top-Produkte, Ladenhüter, etc) Wichtig bei den Suchergebnissen sind der Markenname, einigeKeyfakten.  Bilder sind weniger wichtig als Kaufanreiz. Zukunft: Galerieansicht und Listenansicht als Suchergebnisseite. Unterschied zwischen den Produktsparten. Ich hätte die Produktsuche auch unterschätzt. Aber sie spielt wohl eine zentrale Rolle bei Onlineshops. Und wenn man den potentiellen Kunden durhc eine schlechte Suche verliert, ist das schon sehr schade. Also an alle Shopbetreiber: Nachbessern!...

DMMK Interaktive Strategien

Auf dem DMMK bin ich heute und höre mir einige spannende Vorträge an zu Themen wie Onsite-Suche, Usability, Kundenansprache im Web und vielem mehr: Der DMMK Interaktive Strategien in Stuttgart ist der zentrale Fachkongress der Interaktivbranche. Experten, Entscheider und Kreative diskutieren die neuesten Trends rund um die Themen interaktive Anwendungen, Usabilitiy und Kundenansprache im Web. Der Kongress bietet eine Plattform für den Erfahrungsaustausch zu aktuellen Themen und Perspektiven bei der Gestaltung interaktiver Medien. Oliver Gassner schreibt auch schon fleissig...

Kleiner Etat – Große Wirkung: Mobile User Generated Content

Sehr spannend, was Corvin Falk, der Geschäftsführender Gesellschafter neavis GmbH, zu erzählen hat: In diesem Workshop erhalten Sie Einblicke in die kostengünstige Nutzung von Mobile Content Plattformen, die der Kundenbindung und Emotionalisierung der Marke dienen. Nach anfänglichen Problemen mit dem Beamer (MacBooks haben hald nativ nur DVI-Ausgang ;)) Zuächst werden einige Buzzwords wie “Mashups” erklärt. Und – was ich überhaupt nicht erwartet hätte – man erklärt Twitter. Das Publikum ist doch wohl zum Großteil nicht webaffin und dementsprechend war der geniale Guerrilla-Marketing Vortrag extrem unterbesucht. Aber dafür richtig geil – bin nichtmal zum schreiben gekommen vor lauter Freude… 😀 Nun aber zu Mobile User Generated Content kurz mUGC: SMS (Twitter etc) MMS Bilder und Videos Upload Mobile Client Upload Next Generation Mobile Browser (Opera Mini) mit Zugriff auf MM API Location Based Services Jetzt wird sogar cellity erwähnt, die twittern in Deutschland mit dem Tweeter bezahlbar gemacht haben. Win-Win für beide sagt Corvin Falk. Dass mit Oliver Steiner einer der cellity-Jungs im Raum sitzt, weiß er nicht… 😀 Nun geht es ans Eingemachte: Die neue mUGC Plattform von neavis wird vorgestellt: es soll die erste mobile Plattform sein, die echtes Web 2.0 bietet, also einen Mehrwert für User. Im Prinzip geht es folgendermassen: Man kann bispielsweise Content von Webseiten (wie Bilder von Flickr) einfach an einen Editor senden, mit dem man das Bild anpassen kann (Größe, Format für Handys, etc). Anschliessend wird das Bild dann getagged werden, dass man es später auch noch findet. Sieht schonmal ganz interessant aus. Also ein richtig gutes Argument fehlt mir noch, aber solange sich Leute Gedanken zum Mobile 2.0 machen, is das ja...

Kleiner Etat – Große Wirkung: Konsumentenverhalten 2008

Ich sitze hier im Forum 3 der Düsseldorfer Marketing & Eventbörse: “Kleiner Etat – Große Wirkung”: Wann und wo finden Kaufentscheidungen statt? Wonach entscheidet der Kunde einen Kauf und was bewegt ihn dazu? Was sind eigentlich die neuesten Trends am Käufer- und Verkäufermarkt? Gunter Hildebrand, Geschäftsführer hildebrand-consulting GmbH spricht zum Thema: Retail Design – die strategische Planung und Umsetzung eines der wichtigsten Marketing-Instrumente im Handel Wichtige Aussagen (Trends für 2008): “textile Nahversorgung” Slow-Food “cultural Commerce” individuelle Produkte für den Konsumenten Ende von “Geiz ist geil” Ausserdem kommen noch Patrick Urban, Geschäftsführer Urban Brand Retailing mit: Das “Power Retail System” – Marken hinterlassen starke Eindrücke und Gabriele Braun von der marketing-BÖRSE GmbH mit: Web 2.0. – Wie das Mitmach Web das Marketing...