Microsoft Xtopia – User Experience – the next big thing?

Clemens Lutsch, User Experience Evangelist bei Microsoft erzählt spannende Geschichten zum Thema User Experience – the next big thing?:

Was ist User Experience eigentlich genau? Und warum ist es ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung und Vermarktung von Software-Lösungen? Warum sind Kunden bereit für UX zu bezahlen? Warum lohnt es sich in UX zu investieren?
Um Kunden und Zuschauer zu behalten, müssen interaktive Lösungen eine tiefere, emotialere Verbindung zum Nutzer schaffen, während sie gleichzeitig die konkreten Projektanforderungen des Kunden berücksichtigen.

Eine gute Userexperience kann man seiner Meinung nach nicht ‘bauen’; dies liegt daran, dass es sich hier um zwei Systeme handelt:

Der User:

  • biologische Faktoren
  • sozio-kulturelle Faktoren
  • Erfahrungsniveau
  • Anwendungskontext

Das Produkt:

  • Funktion
  • Interakton
  • Information
  • Visuelle Gestaltung

Genau zwischen den beiden Systemen liegt die Userexperience, man kann jedoch nur eines der Systeme beeinflussen.

IBM hat selbst einen Test gemacht und den ROI einer verbesserten User Experience errechnet. Demnach bringt ein investierter Dollar in die Einfachheit der Nutzung 10-100 Dollar zurück.

5 Comments

  1. *lach* Definitiv nicht korrekt, was der gute Mann sagt. Beide Seiten können beeinflusst werden. Beim User kann speziell das Erfahrungsniveau beeinflusst werden – zum Beispiel durch beigefügte e-learnings, welche der User vor der Nutzung des Produktes machen kann.

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  2. nunja, es geht hier um den erstkontakt. und da stimmt das schon weitgehend…

    klar kann man user ‘erziehen’ etc, aber eben nicht direkt ‘ändern’ was die genannten punkte angeht.

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  3. Das geschicktes Interface-Design das “Next Big Thing” wird, glaube ich auch. Gegenüber den Webseiten von vor 3 Jahren sieht man ja schon, das die Gestaltung heute wesentlich aufgeräumter und übersichtlicher geworden ist.

    Wobei insbesondere Microsoft ja nicht gerade dafür berühmt ist, Komplexität hinter einer intuitiven Fassade zu verbergen. Ich frage mich immer, warum Microsoft den Produkten von Apple nichts entgegensetzen kann, obwohl sie soviel mehr Mitarbeiter in UI-Design und Produktgestaltung beschäftigen.

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  4. was erzählt der denn fürn blödsinn? “eine tiefere, emotialere Verbindung zum Nutzer”? ein steuerformular sollte auch über eine gute user experience verfügen, wird aber bestimmt keine emotionale verbindung zum user aufbauen können! ist auch gar nicht nötig!

    aber andererseites isses nett, dass auch alte predigten mal mit dem ausdruck “the next big thing” in verbindung gebracht wird 😉

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  5. @pp: hast recht, siene formulierung ist allgemeiner. wobei mannatürlich auch bei formularfeldern einen ‘wow’-effekt erzielen kann – z.b. mit ajax autocomplete… 😉

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