Social Networks als gefährlicher Jobkiller

Bildleser wissen mehr. Zumindest, wenn der abgebildete Artikel echt ist und sie den Regionalteil Ruhrgebiet erhalten. Neben der ganzen anderen Kritik, die in den letzten Wochen über das StudiVZ hereingebrochen ist, gibt es jetzt also schon die ersten Opfer der digitalen Exhibitionisten in dem sozialen Netzwerk.

Hat die Userzahl eine gewisse kritische Masse überschritten, so bildet sich eine Streuung, die es jetzt schon in unserer Gesellschaft gibt. Das Problem ist nur, dass in einem digitalen sozialen Umfeld die Privatsphäre nicht mit der im echten Leben zu vergleichen ist. Durch Softwarefehler und Unachtsamkeit können so Informationen an die Oberfläche gelangen, die man eigentlich nicht so gerne preisgeben wollte.

So geschehen im beschriebenen Fall: Ein junger Mann verbreitet ausländerfeindliche Parolen im Netz. Das machen sicher viele, doch dieser Mann ist Polizist. Laut Bild wurde er umgehend vom Dienst suspendiert.
Ganz abgesehen davon, dass es sich um einen Fall handelt, der hoffentlich auch ohne digitale Hilfe aufgedeckt worden wäre, sieht man doch die Gefahr, die in einem social network lauert.

DonAlphonso und Jens haben sich auf Spurensuche begeben und 700 Cyberstalker gefunden.

Derweil hat man das StudiVZ, angeblich wegen “Wartungsarbeiten”, abgeschaltet:

Wartungsarbeiten
Wir schieben Nachtschicht!

Und Du?
Schlaf dich aus – morgen beginnt ein neuer Tag mit studiVZ!
Geduldet euch mit uns, wir arbeiten für euch und sind bald wieder da!

Via Pottblog, Robert & DonAlphonso

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