Web 2.0 macht Appetit auf Inhalt

In einer weltweiten Studie von Accenture wurden deshalb mehr als 130 Top-Manager der Medien- und Unterhaltungsbranche zu deren Strategien für die Zukunft befragt. Unternehmen müssten demnach jetzt die richtigen Entscheidungen treffen, um auch in Zukunft Wachstumspotenziale ausschöpfen zu können. Das kräftige Wachstum werde nach Ansicht der Studienteilnehmer besonders durch zwei Faktoren getrieben: Neue Vertriebswege und neue Inhalte. Zwei Drittel der Befragten erwarten, dass neue Verbreitungswege wie etwa Online, Mobilfunk, Satelliten- und Kabelfernsehen oder IPTV das Wachstum in der Medienbranche treiben werden. Rund ein Fünftel der befragten Manager meinte, dass vor allem neue Inhalte und Formate die Medienindustrie wachsen lassen. Mit den größten Zuwächsen rechnen fast 90 Prozent der Befragten im Bereich Online-Plattformen, gefolgt von mobilen Diensten (73 Prozent) sowie Satelliten- und Kabelkanälen (41 Prozent). Auch die noch relativ junge Technologie IPTV betrachten 36 Prozent als einen der Kanäle mit entsprechendem Wachstumspotenzial.

Anbieter von Inhalten wie etwa Fernsehprogrammen, Filmen, Werbung oder Büchern haben nach Angaben der Studienteilnehmer die besten Zukunftschancen: Über vier Fünftel erwarten, dass vor allem solche Medienunternehmen, die selbst Inhalte und Formate anbieten, für den künftigen Wettbewerb am besten positioniert sind. Durch die Verfügbarkeit neuer Vertriebskanäle müssten die Produzenten von Inhalten ihre Angebote über möglichst viele Wege gleichzeitig vermarkten, so die Empfehlung von Nikolaus Mohr von Accenture.

ECIN berichtet über eine Studie von Accenture. Wirklich neue Erkenntnisse gibt es demnach nicht; die Onlinemedien werden den klassischen Medien weiter User abziehen, die Firmen werden stärker versuchen, sich stärker in diesen Bereichen zu engagieren und man versucht per UGC Firmenangestellte einzusparen.

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