Das Businessmodell von LinkedIn

by Andreas Dittes on 12. Februar 2007 · 1 comment

Habe ich da was verschlafen? Gerade habe ich LinkedIn aufgerufen und Google Adsense auf der Seite entdeckt:

Das größte Online-Businessnetzwerk der Welt hatte doch meines Wissens nach bisher die Strategie, die auch Konkurrent XING verfolgt: Premiumfeatures/Premiumaccounts als Businessmodell.

In der Businessweek habe ich auch nur diese Aussage gefunden:

Our business is built around premium services. The average user pays $200 to $300 a year, and some pay $2,000 a year.

Nachdem XING ja schon an die Börse gegangen ist und damit frisches Kapital für die Expansion hat, fühlt sich LinkedIn möglicherweise etwas unter Druck gesetzt. Dies würde auch erklären, warum LinkedIn weitere $12,8 Mio an liquiden Mitteln gesammelt hat.

Nunja, ich finde es einfach schade, dass man da jetzt einfach Adsense draufknallt (kann sein, dass ich das vorher durch meinen Adblocker nur nicht bemerkt hatte). Doch auch Techcrunch ist bald nur noch in Feedform lesbar; scheinbar will man die Kuh melken solange sie noch fett ist, denn auch dort sind seit kurzem zwei neue riesig dicke Banner zu sehen…
(Möglicherweise hat sihc auch garnichts geändert und nur mein Adblocker ist kaputt)

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1 Robby 12. Februar 2007 um 23:28

ab zweistelligen Millionenbeträgen von PIs ist Werbung seit Google Adsense durchaus ein tragendes Business-Modell – würde XING Werbung schalten, könnte es seine Einnahmen vermutlich verdoppeln, allerdings auch sein Image ruinieren :-)

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