Die so genannten „Hight Potentials“ zieht es vor allem zu den Großen. Boston Consulting Group (BCG), McKinsey, Porsche, BMW und Lufthansa sind die bevorzugten Arbeitgeber junger deutscher Ökonomen, so das Ergebnis einer Exklusivstudie des Manager-Magazins www.manager-magazin.de.
Dies geht aus der Studie hervor, die in Kurzfassung als Pressemitteilung einzusehen ist. Dennoch kann man imho gerade im New Media Bereich von einem guten Gründungsklima sprechen, dass sich in den nächsten Jahren nochmals verstäken dürfte.
Dennoch ist es nachvollziehbar, wieso es so viele junge Leute zu den “Global Playern” zieht:
„Es ist nachvollziehbar, dass Top-Leute ihren beruflichen Einstieg bei international agierenden Konzernen planen“, sagte Michael Müller, Geschäftsführer der auf IT-Dienstleistungen spezialisierten a & o-Gruppe www.ao-services.de mit Firmensitzen in Neuss und Potsdam und Wirtschaftssenator im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) www.bvmwonline.de. „Der Reiz der großen Namen ist sehr verlockend.
{ 2 comments… read them below or add one }
Was Gründungen im Bereich New Media betrifft, denke ich auch, dass hier gerade einige interessante Projekte starten, vor 2 Wochen habe ich noch die Gründer von Medieninnovation.com interviewt, zu finden hier: http://podcast.easn.de/?p=6
Was den Trend angeht, dass immer mehr Absolventen einen “sicheren” Job bei den Großen suchen, den kann ich (als Student) nur bestätigen. Entrepreneurship ist an den Unis, bis auf wenige Ausnahmen, ein verhältnismäßig kleines Thema…
Ich kann den Bericht nur bestätigen. Selbständigkeit ist nicht wirklich ein Thema an der Uni. Aus meinem Umkreis zieht es auch fast alle Leute zu Großkonzernen oder in die Beratungen. Ich denke aber nicht dass man von einem Trend sprechen kann. Ich glaube eher das dieses Sicherheitsdenken schon immer sehr ausgeprägt war. Meiner Meinung nach ist eher ein leichter Gegentrend zu erkennen. Erfolgsbeispiele wie das StudiVZ haben Millionen Studenten vor Augen geführt, dass Unternehmertum vielleicht doch ganz reizvoll sein kann.