Eigentlich sollte dieser Artikel schon seit Tagen online sein, aber wie so oft sind da wieder andere Sachen dazuwischen gekommen. Daher haben einige vielleicht schon bei Henning gelesen, dass Baden-Württemberg jetzt auch in der virtuellen Welt Second Life vertreten ist.
„Baden-Württemberg zeigt mit seinem Auftritt unter dem Motto „Heimat und Hightech“ einmal mehr, dass es eine der wettbewerbsfähigsten und innovativsten Regionen Europas ist. Die als Nachbau der Landesvertretung in Berlin gestaltete Repräsentanz ist der erste Auftritt eines deutschen Bundeslandes in „Second Life“, kommentiert Staatsminister Stächele den Start des Auftritts. Baden-Württemberg in Second Life bietet neben einer imposanten Repräsentanz im Look der Berliner Landesvertretung auch Landschaften wie den Schwarzwald und Bodensee und einen Open-Air-Veranstaltungsbereich. Neben Informationsmöglichkeiten über das Land für internationale Zielgruppen wendet sich der Auftritt auch und vor allem an baden-württembergische Hochschulen und junge Kreative, mit denen gemeinsam frühzeitig neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit im 3D-Internet erprobt werden sollen.
Das sieht dann so aus:


Die Repräsentanz in Second Life ist zunächst bis Ende 2007 eingerichtet und ein gemeinsames Projekt der MFG Baden-Württemberg und des Staatsministeriums (Landesmarketing). Stächele betont hierzu: „Second Life ist eine erlebnis- und zukunftsorientierte technologische Entwicklung, die in einmaliger Weise die Produktivität von heute und Kreativität von morgen verkörpert.“ Als virtuelle Welt mit nahezu 4 Millionen „Bewohnerinnen und Bewohnern“ und weltweit monatlich über 600.000 aktiven Anwendern ist die Plattform weit mehr als ein Computerspiel oder ein reines Einkaufs- und Unterhaltungsmedium. Stächele: „Wichtig ist mir, dass wir in ‚Second Life’ neuartige Service- und Konferenzbereiche, ein Open-Air-Event-Zentrum und einen von der MFG betreuten ‚Innovation Park’ eröffnen, in dem speziell baden-württembergische Hochschulen und Studierende aus den Bereichen Informationstechnologie, Design und Medien neue Darstellungs- und Interaktionsformen erproben und nutzen können.“
Nunja, solange man diesen Schritt nicht zu reinen Repäsentanzzwecken gemacht hat, ist das sicher ganz interessant. Dass dadurch mehr Touristen ins Bundesland gelockt werden, wage ich zu bezweifeln, aber wenn mit dem “Innovation Park” gleichzeitig neue Ideen gefördert werden, dann kann man sicher auch für einen belebten Ort sorgen – im Gegensatz zu vielen anderen Firmenauftritten, die zu virtuellen Ruinen mutieren…
Übrigens heute fast eine ganze Seite in der FAZ dazu “Dollar am Geldbaum“. Und Morgen natürlich in der Stimme…
Mehr Bilder hat Martin geschossen: BaWü in SecondLife
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Also entweder war ich immer zu den falschen Zeitunkten da oder es verirren sich trotz einiger Artikel recht wenige Leute auf die Insel – bin mal gespannt, wann sich auch in der Event-Area mal was tut.
BTW: ich wußte garnicht, dass es einen Asiaten auf fotogalerie-stuttgart.de gibt, der auch Martin heißt und auch Bilder davon gemacht hat
hmm, sollte ich als admin doch eigentlich kennen lol