Nachdem das StudiVZ schon schmerzhaft erfahren musste, dass man sich vorsichtig äußern sollte gegenüber technikaffinen Menschen, war heute für SuperGu der jüngste Tag:
Nachdem Techcrunch darüber berichtet hatte, dass SuperGo eine einfache Kopie von Digg ist, dies aber mit keinem Wort erwähnt, wurde die Seite heute von Hackern etwas umgestaltet.
“Does anyone know where this “company” is located? Seems like the antics of a shady Russian/Israeli/Eastern European company, right down to the lame message replacing their front page.”
Edit: THX an Cordobo – der Link führte zu SuperGo statt SuperGu
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Hallo Andreas,
der Link zeigt auf supergo, sollte aber supergu heißen. Wobei supergo auch nicht mehr existiert
Grüße,
Andreas
So weit zu lesen war, haben sie doch angegeben, woher sie sich inspirieren haben lassen? Digg war nicht dabei. Aber 1 zu 1 sind sie auch nicht Digg. Immerhin finde ich die Ähnlichkeit jetzt nicht so frappierend wie bei StudiVZ. Da waren ja am Anfang sogar Facebook-Fehlerseiten zu sehen, wenn man im StudiVZ surfte.
ich weiß garnicht, warum sich alle darüber aufregen, dass leute die dienste klonen. beim geldverdienen geht es doch garnicht um authentizität. es kann, muss aber nicht.
@alex: obwohl die software der spanischen digg-kopierer eingesetzt wurde, hat man weder deren lizenz erwähnt, noch die software. wenn man schon zugibt, sich “inspiriert zu haben”, dann bitte auch die echten vorbilder nennen.
@albert: es ist ok und auch gut, wenn dienste voneinander lernen. wir hätten ohne das studivz heute kein so großes studentennetz in deutschland. facebook wäre nicht auf die idee gekommen, die plattform zu öffnen…
ich finde es nur amüsant, dass solche defacements als antwort auf diverse kritische umstände kommen. ansonsten wäre mir persönlich egal gewesen, ob es nun wie digg.com aussieht (dessen klone gibt es ja wie sand am meer…)
Defacements sind zwar nicht die schönste, aber wahrscheinlich die effektivste Lösung, um gerade bei diesen großen Plattformen eben zu Wort zu kommen, da man als normaler “User” eben nicht zu Wort kommt und so wird den Menschen, die große Töne spucken, eben ihre Grenzen aufzuzeigen. Gerade als Betreiber solcher Seiten sollte man vorsichtig mit seinen Aussagen sein. So wie man sich zur Sicherheit von StudiVZ oder wie in diesem Fall zur Herkunft der Software äußerte bzw. nicht äußerte, darf man sich nun mal nicht äußern.
Nice