In Unisters Datenschutzerklärungen gibt es zwei Stellen, die mir sehr wichtig sind:
Der Schutz deiner persönlichen Daten gehört deshalb zu unseren wichtigsten Grundsätzen.
Nicht-Mitglieder können deine personenbezogenen Daten überhaupt nicht einsehen.
Ok, da ja alle rechtlichen Sachen relativ dehnbar sind, schränken wir die Definition weiter ein:
Beim Erheben, Verarbeiten und Nutzen deiner personenbezogenen Daten halten wir uns strikt an die strengen Datenschutzgesetze Deutschlands und der EU.
Auch das haben wir nun zur Kenntnis genommen. Aber da ja nicht jeder alle Gesetze auswendig kennt, hier eine kleine Zusammenfassung des deutschen und europäischen Rechts:
Deutsches Recht:
Das deutsche Bundesrecht definiert personenbezogene Daten als „Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person“ (§ 3 Absatz 1 Bundesdatenschutzgesetz). Die vergleichbaren landesgesetzlichen Definitionen haben den gleichen oder einen ähnlichen Wortlaut.
Europäisches Recht
Innerhalb der Europäischen Union werden „alle Informationen über eine bestimmte oder bestimmbare natürliche Person“ als personenbezogene Daten angesehen (Artikel 2a der Europäischen Datenschutzrichtlinie vom 24. Oktober 1995).
(Wikipedia)

Können wir also zusammenfassend sagen, dass private Informationen, wie z.B. Emailadressen unter den Datenschutz fallen. Oder wer will schon Spammails erhalten, nur weil jede Firma deine Emailadresse weitergeben darf, ohne eine Rechtsverletzung zu begehen.
Netterweise hat Unister sogar eine Pressemitteilung herausgegeben, die nochmals betont, wie wichtig die Datensicherheit bei Unister doch ist:
Projektchefin Birgit Waschischeck achtet deshalb besonders auf Datensicherheit. Sie unterscheidet zwei Aspekte. Dritte erhalten grundsätzlich keine Daten. Innerhalb der Community hat die Privatsphäre oberste Priorität.
Zum Glück sind unsere Daten bei Unister sicher.